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Unternehmenskultur verbessern: Mit Software die Unternehmenskultur gezielt verändern

bausoftware-unternehmenskultur

August 29, 2022

Eine positive Unternehmenskultur bringt viele Vorteile mit sich – sowohl in der Innen- als auch in der Außenwirkung. Unternehmen mit einer positiven Unternehmenskultur ziehen nicht nur knappe Fachkräfte an, die Beschäftigten sind auch weitaus motivierter und leistungsbereiter, was sich am Ende in harten Zahlen niederschlägt. Eine Studie des deutschen Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ergab, dass eine positive Unternehmenskultur bis zu 31 % des finanziellen Unternehmenserfolgs erklärt.

Vor allem Firmen aus der Baubranche können von einer positiven Unternehmenskultur profitieren, hat die Baubranche doch ein Imageproblem. Negative Schlagzeilen zu Bauprojekten, lange Wartezeiten oder zum Teil undurchsichtige Abrechnungen sind nur einige der Ursachen. Grund genug, auf die eigene Firmenkultur zu achten und sie bei Bedarf zu verbessern. Denn positive Aussagen von Mitarbeitern und Kunden sprechen sich fast genauso schnell herum wie negative Urteile.

Wir zeigen Ihnen im Folgenden, wie Sie Ihre Unternehmenskultur mithilfe von Software verändern und so zugleich mehr Kunden anziehen und attraktiver für Fachkräfte werden.

Was ist Unternehmenskultur?

Der Begriff Unternehmenskultur umfasst die in einem Unternehmen gelebten Werte und Normen (zum Beispiel eine bestimmte Kleiderordnung). Diese bestimmen, wie die im Unternehmen Tätigen miteinander und mit den Kunden umgehen. Bei einer als positiv empfundenen Unternehmenskultur identifizieren sich die Beschäftigten oft mit dem Unternehmen. 

Die Werte und Normen sind nicht in Stein gemeißelt, sondern können sich ändern. Etwa, wenn bestimmte Umgangsformen nicht mehr als zeitgemäß empfunden werden.

Was macht Unternehmenskultur aus?

Die Werte, die sich ein Unternehmen gibt, sollten für alle Beschäftigten nachvollziehbar sein. Zu einer modernen Unternehmenskultur gehören zum Beispiel:

  • Ein respektvoller Umgang untereinander
  • Fehlertoleranz
  • Eine offene Kommunikation der Führungsebene
  • Das Offenlegen von Entscheidungen und die Erläuterung des dazugehörigen Findungsprozesses
  • Einbeziehen der Beschäftigten in Entscheidungen
  • Wertschätzung der Beschäftigten und ihrer Leistung
  • Nachhaltigkeit
  • Work-Life-Balance
  • Familienfreundlichkeit

Zu den Normen, also den Rahmenbedingungen, die für die Unternehmenskultur von Bedeutung sind, gehören unter anderem:

  • Bei Bedarf eine Kleiderordnung
  • Arbeitszeitregelungen
  • Die Ausstattung der Arbeitsplätze
  • Die Gehaltsstruktur

Außenwirkung von Unternehmenskultur

Nach außen stellt sich gelebte Unternehmenskultur zum Beispiel durch eine einheitliche Arbeitskleidung, das Firmenlogo, durch Presseberichte oder Stellenanzeigen und Marketingkampagnen dar.

Doch auch die Berichte von Mitarbeitern oder Ehemaligen über das Unternehmen wirken sich auf die Außenwahrnehmung der Unternehmenskultur aus. So gibt es im Internet zum Beispiel auf Glassdoor oder Kununu die Möglichkeit, das Unternehmen zu bewerten, in dem man tätig war. Solche Bewertungen werden in Zeiten des Fachkräftemangels für die Arbeitssuchenden immer wichtiger. Denn wer möchte schon in einem Unternehmen arbeiten, dessen Firmenkultur die ausgeschiedenen Arbeitskräfte negativ bewerten?

Wie zeigt sich Unternehmenskultur?

Welches Klima und damit welche Unternehmenskultur in einem Unternehmen herrscht, äußert sich zum Beispiel im Umgang der Kollegen untereinander. Springen andere Mitarbeiter ein, wenn ein Kollege sie um Hilfe bittet, selbst wenn sie dafür länger arbeiten müssen? Oder gilt es unternehmensintern als Schwäche, um Unterstützung zu bitten, und wird dies den Beschäftigten etwa bei einer Gehaltsverhandlung negativ ausgelegt?

Im ersten Beispiel stehen die Kollegen füreinander ein, die Unternehmenskultur wird von ihnen vermutlich positiv bewertet. In Beispiel zwei herrscht eher ein Klima der Angst. Die Mitarbeiter werden Bekundungen der Geschäftsleitung wie „Wir haben eine positive Unternehmenskultur“ wahrscheinlich nur als Lippenbekenntnisse auffassen.

Firmenkultur muss vorgelebt werden. Vor allem die Geschäftsleitung und die Führungskräfte müssen darauf achten, sich an ihre eigenen Richtlinien zu halten. Denn wenn sie es nicht tun, warum sollten es die Beschäftigten?

Deshalb ist es wichtig, sich stets genau zu überlegen, wofür ein Unternehmen stehen soll und wie sich die Unternehmenswerte betriebsintern umsetzen lassen.

Beispiele für positive und negative Unternehmenskultur in der Baubranche

Eine positive Unternehmenskultur in der Baubranche macht sich zum Beispiel dadurch bemerkbar, dass alle an einem Projekt Beteiligten genau über die aktuellen Abläufe informiert sind. Die Kommunikation ist offen, transparent und erfolgt reibungslos. Der reibungslose Kommunikationsfluss zwischen allen Beteiligten ist von großer Bedeutung, etwa, damit der Auftraggeber Mängel nicht mehrfach anmahnen muss, sondern die für das jeweilige Gewerk Zuständigen sie bis zum zugesicherten Zeitpunkt beheben. Auch im Kontakt zu den Kunden spiegelt sich eine positive Unternehmenskultur wider. Die schnelle Antwort auf eine Kundenanfrage und/oder ein Nachhaken, ob ein Kunde weitere Informationen benötigt, zeigen, dass ein Unternehmen kundenorientiert arbeitet.

Positive Unternehmenskultur zeigt sich in der Baubranche auch, indem alle Projektbeteiligten immer Zugriff auf alle Informationen eines Bauprojekts erhalten. Jeder ist involviert und kann einfach auf alle relevanten Daten Zugriff erhalten - ob auf der Baustelle oder im Büro, zum Beispiel über entsprechende Bausoftware.

Ein weiteres positive Beispiel wäre, wenn Mitarbeiter auch Zeit für Weiterbildungen haben und diese aktiv gefördert werden. Das klappt durch Weiterbildungsbudgets und indem den Kollegen Zeit für Weiterbildungen freigeräumt wird, zum Beispiel indem mühsame Doppelarbeit durch digitale Prozesse minimiert wird.

Weitere positive Beispiele für Unternehmenskultur sind: 

  • Wertschätzung von Einsatz und Leistung in der Arbeit
  • Gute Feedback-Kultur
  • Familienfreundlichkeit
  • Weiterbildung und Eigeninitiative wird gefördert
  • Teamwork
  • Loyalität
  • Work-Life-Balance und Familienfreundlichkeit

Wie kann sich negative Unternehmenskultur in der Baubranche äußern?

In der Baubranche macht sich eine negative Unternehmenskultur zum Beispiel dadurch bemerkbar, dass Kunden häufig nachfragen müssen, um gewünschte Informationen zu erhalten. Sie zeigt sich im unfreundlichen Umgang mit den Kunden (ausgelöst durch Stress, Überstunden und Doppelarbeit) oder in der mangelnden Fähigkeit, Verantwortung für Probleme am Bau zu übernehmen. Das Gleiche gilt, wenn ein Bauunternehmen immer wieder Abschlusstermine zusagt, die die am Bau Beteiligten nicht einhalten können, ohne zahlreiche Überstunden zu machen. Hier entscheidet die Geschäftsführung über die Köpfe der Beschäftigten hinweg – und zwar zu deren Kosten bzw. zulasten ihrer Work-Life-Balance.

Ein weiteres negatives Beispiel wäre das Fehlen von Weiterbildungen innerhalb der Firma. Da Baufirmen in der Regel chronisch überlastet sind, fehlt oft die Zeit für Weiterbildungen und Fortbildungen - sehr zum Frust der Mitarbeiter. Mit den richtigen Prozessen und Werten kann Weiterbildung im Job jedoch auch als Teil der Firmenkultur verankert werden.

Auch herrscht oft Misstrauen zwischen verschiedenen am Bau beteiligten Unternehmen. Beispielsweise zwischen Generalunternhemer und den am Baubeteiligten Gewerken - ausgelöst durch fehlende Transparenz, Informationssilos und fehlende, intransparente Prozesse. Womöglich, ohne es zu wissen. Doch in der Branche spricht sich so etwas schnell herum und das fällt auf das Unternehmen zurück. In Zeiten, in denen die meisten Baufirmen ausgelastet sind, kann es dann schwierig werden, zuverlässige Partner zu finden.

Unternehmenskultur verändern

Auch in der Baubranche hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass die Firmenkultur für das Fortbestehen von Unternehmen eine wichtige Rolle spielt. Denn je mehr sich die Beschäftigten mit dem Unternehmen und seinen Werten identifizieren, umso schneller gehen Bauprozesse voran und umso kundenorientierter sind die Mitarbeiter. Das wiederum wirkt sich auf die Zufriedenheit der Kunden, aber auch aller am Bau Beteiligten aus. Außerdem lassen sich leichter neue Mitarbeiter gewinnen.

Bauunternehmen sollten daher – wie jedes andere Unternehmen – von Zeit zu Zeit ihre Unternehmensstrukturen überprüfen. Wichtige Fragen sind dabei:

  • Sind die Unternehmensstrukturen/ist die bisherige Unternehmenskultur noch zeitgemäß?
  • Was ist zu beachten, um Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten?
  • Worauf legen Nachwuchskräfte wert und wie lassen sich ihre Bedürfnisse und die des Unternehmens in Einklang bringen?
  • Welche neuen Ansprüche haben die Kunden – nicht nur ans Bauen, sondern auch an den Umgang miteinander?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, die Firmenkultur zu verändern? Was ist davon schnell und was mittel- oder langfristig umsetzbar?

Manche dieser Fragen lassen sich nicht so einfach beantworten, einige erfordern vielleicht ein Umdenken, ein Anpassen der bisherigen Werte und Normen an die veränderten äußeren Umstände. Es lohnt sich dennoch, die eigene Unternehmenskultur regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen. Schließlich stellt sich manchmal dabei auch heraus, dass die Werte, die einem Unternehmen wichtig sind, nicht so umgesetzt werden, wie einmal angedacht. Und manchmal erfordert schlicht der Kulturwandel ein Change Management.

Was hat Software für die Baubranche mit Unternehmenskultur zu tun?

Digitale Transformation: Dieses Schlagwort hielt die  Baubranche längere Zeit für sich nicht von Bedeutung. Doch mittlerweile ist klar: Die Digitalisierung kann auch die Tätigkeit im Baugewerbe maßgeblich erleichtern. So schafft Baumanagement Software Transparenz über alle Vorgänge eines Projekts – und zwar für alle am jeweiligen Projekt Beteiligten.

Die Baumanagement Software von Capmo ermöglicht eine lückenlose Dokumentation aller Bauprozesse über das gesamte Bauprojekt hinweg. Alle Projektbeteiligten arbeiten auf einer gemeinsamen Plattform und sind stets auf dem gleichen Stand. Durch die Nutzung eines digitalen Ticketsystems können etwa Generalunternehmer Aufgaben problemlos zuweisen, ihre Durchführung nachhalten und dokumentieren. Mithilfe des digitalen Bauzeitenplans lassen sich Projekte pünktlich abschließen. All das spart Zeit und Geld und erleichtert die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen.

Baumanagement Software verändert die Unternehmenskultur zum Positiven

Auf die Unternehmenskultur hat die Einführung von Baumanagement Software damit ebenfalls große Auswirkungen: Da alle Mitarbeiter jederzeit auf dem neuesten Stand eines Projekts sein können, lässt sich ein Unternehmenswert wie die offene Kommunikation über alle Ebenen hinweg problemlos umsetzen. Dieser Wert, der die Firmenkultur nachhaltig prägt, wird somit mit Leben erfüllt und bleibt nicht nur eine Worthülse.

Auch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen prägt die Baumanagement Software von Capmo nachhaltig. Durch die für alle nachvollziehbare offene Dokumentation ist kein Platz mehr für Misstrauen. Der Generalunternehmer sieht sofort, was getan wurde, das beauftragte Unternehmen, was noch zu tun ist. Mängel werden ebenfalls dokumentiert und mit einem Ticket zur Erledigung den Zuständigen zugewiesen. Jedes Gewerk übernimmt damit die Verantwortung für die eigene Arbeit – niemand kann die Zuständigkeit zurückweisen oder anderen übertragen. Auch die Kommunikation bleibt damit auf einer sachlichen Ebene. All diese Punkte bauen Vertrauen auf. Und ein vertrauenswürdiges Unternehmen zu sein, ist ein wichtiger Punkt in der Unternehmenskultur.

Nachwuchs gewinnen

Für viele, insbesondere für junge Menschen gehören digitale Prozesse mittlerweile zum täglichen Leben. Unternehmen aus der Baubranche, die eine Baumanagement Software nutzen, haben es daher leichter, Nachwuchskräfte zu rekrutieren. Sie zeigen, dass sie mit der Zeit gehen und auf eine moderne Ausbildung Wert legen – ein weiterer Faktor für eine positive Unternehmenskultur.

Unternehmenserfolg langfristig sichern

Die Nutzung einer Baumanagement Software und ihre positiven Auswirkungen auf Werte der Unternehmenskultur wie Transparenz, Modernität oder Vertrauen tragen zum Unternehmenserfolg bei. Denn mit einem Unternehmen aus der Baubranche, das sich diese Werte nicht nur auf die Fahnen geschrieben hat, sondern sie lebt, arbeiten andere gerne zusammen. Und das spricht sich schnell herum – unter potenziellen Auftraggebern und Handwerksunternehmen.

Einfacher Umstieg auf digitale Workflows

Mit der Baumanagement Software von Capmo fällt der Umstieg auf digitale Arbeitsprozesse leicht. Die Bedenken von Mitarbeitern oder anderer am Bau Beteiligten lassen sich unter anderem durch die Verdeutlichung des Mehrwerts, den auch sie von der Nutzung haben, ausräumen. Die Software von Capmo ist zudem intuitiv zu bedienen, erleichtert die Zusammenarbeit und spart Zeit und Kosten. Probieren Sie sie aus, nutzen Sie unseren kostenlosen Probezeitraum und sehen Sie selbst, welche positiven Auswirkungen die Baumanagement Software von Capmo auf Ihre Unternehmenskultur haben kann.

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