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Gratis Brandschutz- dokumentation Vorlage zum Ausdrucken

Brandschutzdokumentation Vorlage – für alle Fälle gerüstet

Janette Schenkel

Expertin Baubranche

March 2, 2021

Bei Bauprojekten gibt es viele Dinge die Sie beachten müssen. Dazu gehört unter allem auch die Sicherheit des Bauobjekts. Und hier kommt auch schon das Thema Brandschutz ins Spiel. Denn bei den kleinsten Fehlern oder Normabweichungen geht es nicht nur um einen Schönheitsfehler, sondern im schlimmsten Fall um ein Menschenleben. Und das sollte im Interesse aller dringlichst vermieden werden. Damit Sie Ihre Vorkehrungen vollständig und nachvollziehbar festhalten können, haben wir eine kostenlose Brandschutzdokumentation Vorlage für Sie erstellt. So können Sie unter anderem Ihr Brandschutzkonzept Muster festhalten – einfach & effizient!

Die wichtigsten Fakten zum Brandschutz

Uns ist wichtig, dass Sie mit den Grundlagen zum Thema Brandschutz vertraut sind, greifen wir die wichtigsten Fakten noch einmal auf. Denn wie Sie vermutlich schon ahnen, lässt sich der gesamte Bereich nicht über einen Kamm scheren.

Abwehrender und vorbeugender Brandschutz

Um das Thema Brandschutz besser einordnen zu können, ist es wichtig zu wissen, dass es zwei Arten des Brandschutz gibt: den abwehrenden und den vorbeugenden Brandschutz.

Der abwehrende Brandschutz

Der abwehrende Brandschutz tritt erst ein, wenn bereits ein Brandfall vorliegt und ist in der Regel Aufgabe der Feuerwehr. Im Rahmen eines Bauprojekts ist es also in erster Linie wichtig, das Sie über den abwehrenden Brandschutz informiert sind.

Der vorbeugende Brandschutz

Für Ingenieure, Architekten und Bauunternehmen ist vorherrschend der vorbeugende Brandschutz relevant. Dabei geht es um die Ausstattung und Planung von brandschutzsicheren Bauobjekten. Da dies der Bereich ist, den Sie als Bauleiter oder Geschäftsführer im Blick haben müssen, konzentrieren wir uns auf den vorbeugenden Brandschutz.

Auch im vorbeugenden Brandschutz können Fehler auftreten.

Arten des vorbeugenden Brandschutz

Dervorbeugende Brandschutz ist in in drei Teilbereiche gegliedert:

der bauliche Brandschutz, der anlagentechnische Brandschutz und der organisatorische Brandschutz. Aber keine Angst – was sich auf den ersten Blick nach aufwendigen Kategorisierungen anhört, ist in der Praxis sehr eingänglich.

Baulicher Brandschutz

Wie die Betitelung schon vermuten lässt, geht es beim baulichen Brandschutz um Brandschutzmaßnahmen, die direkt mit dem Bauobjekt in Verbindung stehen und entsprechend im Rahmen der Bauplanung in den Mittelpunkt rücken. Dazu gehört die Planung von Fluchtwegen, die richtige Wahl der Baumaterialien und die Fragestellung nach Feuerschutztüren oder -wänden. Damit kein Chaos während der Bauphase entsteht, sollte früh genug geklärt werden, was genau wann und wie gebaut wird.

Anlagentechnischer Brandschutz

Brandschutzanlagen sind vermehrt aus öffentlichen Gebäuden bekannt. Diese treten in der Regel als Sprinkleranlagen oder Feuerlöschsysteme auf. Aber auch in Privathaushalten ist der anlagentechnische Brandschutz in Form von Rauchmeldern oder anderen Warnsystemen relevant. Klar ist, dass es auch beim anlagentechnischen Brandschutz kein Entkommen gibt.

Organisatorischer Brandschutz

Bei so vielen Faktoren, die im anlagentechnischen und baulichen Brandschutz auftreten, ist es wichtig, eine verbindliche Ansprechperson zu benennen, die im besten Fall auch das nötige Fachwissen mitbringt: den sogenannten Brandschutzbeauftragten. Damit befinden wir uns auch schon im Bereich des organisatorischen Brandschutzes. Dieser umfasst alle Aufgaben, die sich mit der personellen, zeitlichen und finanziellen Planung des Brandschutzes auseinandersetzen.

Diese drei Punkte bilden das Gerüst des abwehrenden Brandschutzes. Doch wie Sie schon ahnen, gibt es in der praktischen Umsetzung auch rechtlich einiges zu beachten!

Gesetzesvorgaben im Brandschutz

Der Brandschutz und die damit verbundene Dokumentation ist nicht nur ein Punkt, der früher oder später mal in einem Bauprojekt auf die Agenda treten kann. Ganz im Gegenteil: Rechtliche Normen legen klar fest, welche Vorkehrungen Sie treffen und was Sie dokumentieren müssen, damit ein Bauobjekt als brandgeschützt gilt und entsprechend abgenommen werden kann.

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Rechtlich gibt es bei dem Thema Brandschutz einiges zu beachten.

Brandschutz ist Ländersache

Wenn Sie jetzt gehofft haben, dass es im Bereich Brandschutz einen eindeutigen Dreizeiler im Gesetz zu finden gibt, der in ganz Deutschland ohne Einschränkungen angewandt wird, müssen wir Sie leider enttäuschen. Brandschutz, auch bekannt unter dem Begriff Feuerschutzwesen, ist in Deutschland von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In den jeweiligen Landesverordnungen ist genau festgelegt, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Um Ihnen trotzdem ein wenig unter die Arme greifen zu können, haben wir herausgesucht zu welchen Punkten es gesetzliche Regelungen gibt.

1. Brandschutzkonzept & Brandschutzdokumentation

Um zu wissen welche Normen zu beachten sind, ist es wichtig ein Brandschutzkonzept für das gesamte Gebäude zu erstellen. Das sollte genau in Anbetracht der Fläche, Zimmeranzahl und -aufteilung, und Stockwerke erfolgen. Das heißt konkret: Den Gebäudeplan rauskramen und jeden Quadratmeter überprüfen. Das ist zwar arbeitsaufwendig, darf allerdings nicht auf die leichte Schulter genommen werden!

2. Feuerwiderstand

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht wie widerstandsfähig  die verbauten Baumaterialien im Bezug auf Feuer sind? Im schlimmsten Fall geht Quantität vor Qualität und es wird das beste Angebot auserwählt. Doch das kann nicht nur gefährlich, sondern auch illegal sein. Manche Baustoffe oder Bauteile müssen speziell geprüft sein um sie verbauen zu dürfen. Das kann von Projekt zu Projekt unterschiedlich sein – es lohnt sich also diese Informationen vor jedem neuen Projekt entsprechend einzuholen. Und prinzipiell gilt natürlich: Sicherheit geht vor!

3. Rettungswegkonzept

Rettungswege bestehen nicht nur aus einer Beschreibung, die erklärt, wie Sie das Gebäude am schnellsten verlassen können. Sie müssen sich bereits in der Planungsphase Gedanken darüber machen, wie die Wege aussehen können. Dabei gibt es viele Faktoren zu beachten: “Wie viele Menschen werden einen Rettungsweg schätzungsweise nutzen?”,  “Welcher Gebäudetyp liegt vor?”, und “Wo werden Brandschutztüren benötigt?”. Und natürlich darf auch folgende Frage nicht fehlen: “Gibt es rechtliche Vorschriften für Rettungswege in dem geplanten Bauobjekt?”. Das kannstark variieren! Sie sollten sichergehen, dass alles beachtet wird, bevor Sie von der Planung in die Umsetzung übergehen.

Auch wenn es keine einheitliche Brandschutzordnung gibt, haben Sie nun einen Eindruck, worauf Sie achten müssen. Wenn Sie sich zu diesen Punkten über die rechtlichen Gegebenheiten in dem geplanten Bauobjekt erkundigen, kann Ihnen nichts mehr durch die Lappen gehen und Sie sind auch rechtlich gewappnet.

Brandschutzdokumentation – was ist zu beachten?

Wie auch in allen anderen Bereichen auf dem Bau darf die Dokumentation im Brandschutz nicht vernachlässigt werden. Damit Sie nicht im Papierchaos versinken, haben wir eine Brandschutzdokumentation Vorlage entwickelt. Bevor Sie damit durchstarten können, müssen wir  allerdings erst einmal klären, was Sie dokumentieren müssen und, wozu das letztendlich gut ist.

Egal ob Feuermelder oder Alarmknopf: Jede Vorkehrung, die Sie im Bereich Brandschutz treffen, sollten Sie genau dokumentieren und beschreiben. Dazu gehören die Verantwortlichen, die Zeit und am Wichtigsten: der genaue Ort, an dem Sie im Zweifel suchen müssen. Da in einem Bauobjekt in der Regel unterschiedliche Maßnahmen getroffen werden und ein Gegenstand auch mehrmals verbaut wird, ist es besonders wichtig, jede einzelne genau zu beschreiben um diese auch wiederzufinden.

Folgende Regel zieht sich durch die Baubranche wie ein roter Faden und gilt auch beim Brandschutz: Wer schreibt der bleibt! Denn der Aspekt der Nachvollziehbarkeit ist maßgeblich für ein langfristig erfolgreiches Bauprojekt. Das Thema Rechtssicherheit steht dabei im Vordergrund. Im Falle eines Brandschadens und den damit verbundenen Ermittlungen muss klar nachvollziehbar sein, ob der Schaden durch bessere Maßnahmen hätte verhindert werden können. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, haben Sie auch nichts zu befürchten. Wichtig ist nur, dass Sie das auch durch die richtige Dokumentation belegen können.

the picture of a fire manual

Es gibt viele Möglichkeiten für die Brandschutzdokumentation.

Welche Infos dürfen bei der Brandschutzdokumentation nicht fehlen?

Zuerst einmal gilt: Die Brandschutzdokumentation ist kein Hexenwerk! Wenn Sie strukturiert an die Sache rangehen, können Sie Fehler vermeiden und schützen sich vor rechtlichen Problemen. Aber wie stellen Sie diese Struktur nun sicher? Einerseits, indem Sie wissen, welche Daten Sie brauchen. Und andererseits, indem Sie diese nachvollziehbar speichern.

Aber beginnen wir erst einmal mit dem ersten Schritt. Welche Daten gehören in die Brandschutzdokumentation und den Brandschutzbericht?

1. Informationen zu Auftragnehmer und Auftraggeber

Wie bei allen förmlichen Dokumenten dürfen die Verantwortlichen nicht fehlen. Sowohl der Auftraggeber, also der Bauherr, wie der letztendlich ausführende Auftragnehmer müssen vermerkt werden.

2. Die genaue Beschreibung der Brandschutzmaßnahme

Inhaltliche sollte der Bericht folgende Punkte enthalten:

  • Um welche Maßnahme/welches Objekt geht es?
  • Welche Maßnahme/Aufgabe wurde hier umgesetzt?
  • Von wem und wann und vor allem wo genau erfolgte die Umsetzung?
  • Wie genau sieht die Maßnahme aus?
  • Gibt es eventuell sichtbare Fehler?
  • Wer ist der Verantwortliche?
  • Auf welcher rechtlichen Grundlage basiert die Maßnahme?
  • Gibt es Fristen die einzuhalten sind?
  • Beweisfotos der Maßnahme

Dabei gilt: Je genauer Sie dokumentieren, desto besser! Es lohnt sich definitiv, etwas mehr Zeit zu investieren und dafür ein einwandfreies Protokoll vorweisen zu können!

3. Fazit

Ein abschließendes Fazit hilft, alle Maßnahmen und deren Stand noch einmal gebündelt zusammenzufassen. Besonders Fristen oder Komplikationen sollten Sie hierbei aufgreifen, damit sofort deutlich wird, woran noch gearbeitet werden muss.

Die Schreibarbeit können wir Ihnen auch hierbei leider nicht komplett abnehmen – aber mit unserer Vorlage kommen Sie dem Ziel einer einwandfreien Brandschutzdokumentation einen großen Schritt näher.

Zeit sparen mit unserer Brandschutzdokumentation Vorlage

Um Sie bestmöglich zu unterstützen und den Papierkram zu minimieren, haben wir eine kostenlose Brandschutz Vorlage für Sie erstellt. Welche Vorteile diese mit sich bringt?

  • Sie sehen auf einen Blick, welche Informationen Sie benötigen.
  • Alle Informationen werden in einem Dokument zusammengefasst – Schluss mit der Zettelwirtschaft!
  • Rechtlich immer auf der sicheren Seite. Das Thema Gewährleistung muss Ihnen keine Kopfschmerzen mehr bereiten.
  • Sie können alles vor Ort erfassen und abschließen. Die nie endenden Überstunden im Büro sind schon bald gezählt.

Selbstverständlich können Sie unser Exemplar komplett kostenlos und unverbindlich als PDF herunterladen und nutzen. So gelingt die Brandschutzdokumentation im Handumdrehen!

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