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Recap digitalBAU 2022: Was beschäftigt die Branche? Welche Trends haben wir gesehen?

Der Capmo Stand auf der digitalBAU 2022

June 23, 2022

Ende Mai fand in Köln die digitalBAU 2022 statt. Die Messe konnte über 330 Aussteller und 10.000 Besucher verzeichnen, unter ihnen Entscheidungsträger und Führungskräfte aus allen Bereichen der Bauindustrie. Gemeinsam wurde über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Bauwesen diskutiert. Der Deutsche Baupreis wurde während der Messe ebenfalls verliehen. Capmo war vor Ort und wir durften den Preis in der Kategorie “Digitalisierung” überreichen.

1. Digitale Lösungen sind zum Gradmesser für Erfolg geworden

Die Digitalisierung ist in der Baubranche kein Novum mehr, deutlich wurde jedoch, dass die Digitalisierung innerhalb der Baubranche Fahrt aufnimmt. Die vergangenen zwei Jahre haben Unternehmen deutlich gemacht, dass sie nur durch mehr Effizienz, gesteigerte Transparenz und digitales Management wettbewerbsfähig bleiben können.

Foto: Bauverlag BV GmbH

2.  Die Herausforderungen sind größer als steigende Preise und mangelndes Personal

Die steigenden Rohstoffpreise, der Mangel an Arbeitskräften; das sind Herausforderungen, die die Bauindustrie von jeher hatte. Die vergangenen zwei Jahre hat aber keiner erahnen können. Sie führten u.a. zu enormen Lieferschwierigkeiten, dem Zwang zum Umdenken beim Energieverbrauch und einer steigenden Inflation, um ein paar Auswirkungen zu nennen. 

Unisono waren sich alle einig: Es braucht digitale Lösungen. Unternehmen müssen in der Lage sein, die unterschiedlichen Gewerke von der Beauftragung bis zur endgültigen Umsetzung transparent zu steuern, um den reibungslosen Ablauf des Projekts zu gewährleisten, egal ob es sich dabei um den Bau eines Einfamilienhauses oder eine Großbaustelle handelt.

3. Digitalisierung als Treiber 

Mit dem Deutschen Baupreis wurden die leistungsfähigsten und innovativsten Unternehmen unserer Branche ausgezeichnet. Die Lindner Group wurde in der Kategorie “Digitalisierung” ausgezeichnet. Martin Weber, Managing Director, hat den Preis von uns entgegengenommen.

Wir waren beeindruckt von der Lösung, die Lindner gemeinsam mit seinen Partnern entwickelt hat. Die Kombination von Blockchain, zur Dokumentation und der Trend zur papierlosen Baustelle ist die Innovation, die es in der Branche braucht.

Martin Weber und Sebastian Schlecht auf der digitalBAU 2022
Martin Weber und Sebastian Schlecht, Foto: Bauverlag BV GmbH

4. Blockchain zur Verifizierung und das Smartphone als Schlüssel

Die App, für die die Firma ausgezeichnet wurde, ist ein digitaler Zugangsschlüssel für Baustellen. Sie eliminiert handgeschriebene Listen und kopierte Dokumente auf Baustellen und überprüft außerdem die Zugangsberechtigungen. Dadurch wird die Personalprüfung auf der Baustelle nicht nur papier-, sondern auch kontaktlos. Alle Dokumente, wie beispielsweise Ausweis oder eine Arbeitserlaubnis, werden als digitale Credentials via Blockchain Technologie verschlüsselt und an das Smartphone der Baustellenmitarbeiter gesendet. Die Blockchain ermöglicht es, Daten fälschungssicher zu übermitteln. Jeder Mitarbeiter erhält einen individuellen QR-Code. Das Einlesen und Überprüfen der Dokumente auf der Baustelle erfolgt via Scan in Sekundenschnelle. Diese Lösung schafft durchgehende Transparenz und Sicherheit. Der Zutritt wird standardisiert, digital und schnell.

Was wird kommen?

Die Plattform verkörpert den Wandeln, den wir in der Branche sehen. Unternehmen dürfen nicht mehr ignorieren, dass die Digitalisierung längst überfällig ist. Mit Capmo haben wir vor Jahren angefangen, intuitive Software zu entwickeln, um unsere Kunden dabei zu unterstützen, Prozesse zu vereinfachen und Fehler zu vermeiden. Noch ist der Weg nicht zu Ende gegangen, aber wir glauben, dass viele auf dem richtigen Weg sind.  

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