Digitales Baumanagement im Großprojekt: Das Beispiel Terminal-1-Erweiterung am Flughafen München


Capmo Redaktion
19.8.2026
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Capmo für GeschäftsführerKeine Sicherheitstür geht in Betrieb, die nicht zu 100 % funktioniert. Bei der Erweiterung von Terminal 1 am Flughafen München verzeihte das Projekt keine Fehler. Wie die Ingenieurgesellschaft Catterfeld Welker mitten im laufenden Geschäft einstieg, Prozesse neu aufsetzte und das Projekt erfolgreich digital steuerte, lesen Sie hier.
Am Beispiel der Terminal-1-Erweiterung am Flughafen München zeigt sich, wie digitales Baumanagement in einem 665-Millionen-Euro-Großprojekt konkret aussieht: Ein 19-köpfiges Ingenieurteam von Catterfeld Welker dokumentiert Mängel, Aufgaben und Abnahmen zentral über die Plattform Capmo statt über Excel-Listen und Papierprotokolle – von der mobilen Mängelerfassung über KI-gestützte Sprachaufnahme bis zur lückenlosen Dokumentation als Beweiskette für Nachtragsverhandlungen.
Die Terminal-1-Erweiterung am Flughafen München
Als Catterfeld Welker Anfang 2025 die Objektüberwachung für die Erweiterung von Terminal 1 am Flughafen München übernahm, war das Projekt bereits in vollem Gange und das Unternehmen stieg mitten in den laufenden Betrieb ein.
Die Dimensionen sprechen für sich: rund 95.000 m² Bruttogrundfläche, eine Bauinvestition von ca. 665 Millionen Euro, ca. 44 Vergaben allein im Innenausbau und bis zu ca. 500 Personen täglich auf der Baustelle. Verantwortlich dafür: ein 19-köpfiges Ingenieurteam um Geschäftsführer Falk Hartmann und Bauleiter Michael Fischer.
Mehr Zahlen und Fakten sowie alles über das digitale Baumanagement im Projekt, lesen Sie in unserem zugehörigen eBook “665 Mio. €, 95.000 m² Baustelle: Wie Catterfeld Welker ein Großprojekt am Flughafen München digital steuert".
Ein Projekt, das keine Fehler verzeiht
Ein Flughafenprojekt hat einen ungleich höheren Anteil technischer Gebäudeausrüstung als klassische Bauprojekte. Jede Technikzentrale, jeder Brand- und Nutzungsabschnitt muss einzeln geprüft und abgenommen werdenDazu kommen ca. 440 sicherheitsrelevante Türen. „Keine Tür geht in Betrieb, die nicht zu 100 % funktioniert. Tritt bei einer Tür eine Fehlfunktion auf, schlägt das sofort bis in die gesamte Flughafenzentrale durch", so Falk Hartmann.
Digitales Baumanagement als Rückgrat des Großprojekts
Über die Bauprojektmanagement-Software Capmo liefen bei Catterfeld Welker sämtliche laufenden Abstimmungen mit Architekten, Bauherren und Gewerken, die Baustellendokumentation sowie die Nachverfolgung von Mängeln, Aufgaben, Behinderungen und Abnahmen. Mängel und Aufgaben wurden direkt vor Ort als Ticket angelegt – mit Foto, Verortung im Plan und zuständigem Gewerk. Kollisionsbegehungen liefen über das Besprechungsmodul, technische Leistungsfeststellungen wurden per digitalem Formular direkt auf dem Tablet unterschrieben. Und mit der KI-Diktierfunktion nahm Bauleiter Michael Fischer Mängel im Gehen auf: „Wenn ich auf der Baustelle unterwegs bin und einen Mangel aufnehme, kann ich ein Foto machen und einfach nur einsprechen was getan werden muss, während ich schon weiter gehe. Die KI erledigt den Rest."
Lückenlos dokumentiert, jederzeit handlungsfähig
Die zentrale, digitale Dokumentation in Capmo ersetzt Excel-Listen, Papierprotokolle und Insellösungen vollständig und ermöglichte dem Team von Catterfeld Welker, im Projekt KI-unterstützt zuarbeiten. Jeder Mangel, jede Behinderung, jede Aufgabe blieb lückenlos nachvollziehbar – und das zahlt sich besonders dann aus, wenn es um Nachtragsverhandlungen oder Behinderungsanzeigen geht:
„Capmo macht uns im Fall von Nachtragsverhandlungen oder wenn Behinderungen angemeldet werden, extrem handlungsfähig." – Michael Fischer, Bauleiter bei Catterfeld Welker
Häufige Fragen zum Projekt (FAQ)
Wie nutzte Catterfeld Welker die KI-Diktierfunktion auf der Baustelle?
Bauleiter Michael Fischer nahm Mängel direkt vor Ort per Sprachaufnahme auf, während er weiterging, statt sie händisch zu notieren. Die Capmo KI strukturierte die eingesprochenen Informationen anschließend automatisch, setze die richtigen Fristen und wies Mängel oder Aufgaben den zuständigen Personen zu.
Welchen Vorteil bringt die digitale Dokumentation bei Nachtragsverhandlungen?
Weil jeder Mangel, jede Behinderung und jede Aufgabe lückenlos als Ticket dokumentiert war, blieb der komplette Verlauf jedes Vorgangs auf der Baustelle nachvollziehbar. Das machte Catterfeld Welker bei Nachtragsverhandlungen und Behinderungsanzeigen mit Kostenfolge handlungsfähig.
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Wie Catterfeld Welker die Terminal-1-Erweiterung im Detail digital gesteuert hat, welche Rolle KI-gestützte Baudokumentation dabei spielt und was Sie für Ihre eigenen Großprojekte daraus mitnehmen können, lesen Sie im vollständigen Praxiseinblick:
- Wie das Team niedrige Hürden für maximale Akzeptanz bei Gewerken und Firmen geschaffen hat
- Wie die KI-Suche in Capmo Antworten liefert, für die andere Projektbeteiligte stundenlang suchen
- Warum digitale Dokumentation im Ernstfall den Unterschied macht
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